Archiv der Kategorie: Photographie

“Traumwelten – Ein Leben” – Die etwas andere Biografie über David Lynch

Mit diesem Artikel kann ich  ganz viele Fliegen mit nur einer Klappe schlagen und  gleich mehreren  meiner Leidenschaften  huldigen: Bücher, Musik. Filme, Fotografie und Kunst.

David Lynch heißt der Künstler, der all das  in seinem Schaffen vereint.

Vieles wusste ich natürlich bereits über meinen Lieblingsregisseur , der zu Beginn der neunziger Jahre mit Twin Peaks das Fernsehen revolutionierte und mit Blue Velvet  zeigte, was sich hinter der perfekten Fassade amerikanischer   Wohnzimmer  wirklich abspielt.

Mit Lost Highway   schuf er 1997 ein weiteres Meisterwerk ,   einen Film Noir in surrealistischen Bildern, der bis heute zum besten zählt, was ich je gesehen habe.

http://www.filmstarts.de/kritiken/15682/trailer/19201354.html

Das besondere  an  “Traumwelten – Ein Leben”  ist die  einzigartige   Sicht auf David Lynchs  Leben aus zwei unterschiedlichen Blickwinkeln.

Die Autorin Kristine McKenna hat nämlich zuerst viele Freunde, Familienangehörige, Schauspieler  und Weggefährten befragt und daraus  ihren Teil zum Buch beigetragen  , während  er selbst  seine Erinnerungen zu den selben  Situationen hat einfließen lassen. Dadurch  entstand ein spannendes und vielschichtiges Porträt seiner Persönlichkeit.   Das Buch ist somit Biografie und Autobiografie in einem.

Es ist absolute Pflichtlektüre für Fans seiner Filme, weil man unwahrscheinlich viele interessante Geschichten über seine Arbeitsweise  und die Entwicklung seiner Filmfiguren und der Filmmusiken erfährt.  Genauso lesenswert ist es aber für jeden, der   wissen will, was hinter den Filmkulissen so vor sich geht

Viel Spaß beim Lesen und beim Gucken seiner Filme!

P.S.: Bei letzterem nur so viel: Man muss sein Köpfchen  etwas anstrengen, um  wenigstens halbwegs zu verstehen, worum es in seiner Kunst geht und  nicht immer wird man dem roten Faden in der Geschichte folgen können, aber das ist nicht schlimm.  Wirklich nicht…

 

 

 

 

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22. Januar 2019 – Danke für den schönen Abend

Im Kulturbund Treptow fand am 22. Januar 2019 meine erste Berliner Lesung aus meinem  Roman ” Am anderen Ende des Tunnels” statt.

Ich möchte mich hiermit ganz herzlich bei Herrn Döring bedanken, dass er es mir ermöglicht hat, eine Lesung in meinem Stadtteil durchführen zu können.

Die Lesung  fand in einer sehr schönen Atmosphäre statt und hatte viele interessierte Zuhörer.

Nach der Lesung gab es noch eine spannende Diskussion über verschiedene Aspekte des Buches, aber auch über allgemeine politische und soziale Themen.

Vielen Dank an alle, die zu diesem aufregenden Abend beigetragen haben.

Ein Besuch im Kulturbund Treptow, der sich im Stadtteil Baumschulenweg in der Ernststr. 14-16 befindet, lohnt sich sowieso immer.

Momentan gibt es auch zwei wunderschöne Dauerausstellungen zu bewundern. Zum einen die Fotos von Hubert Pannek mit dem Titel “Peru per Schuh per Du” und zum anderen die Ausstellung “Solitude” mit Bildern und Lithografien von Hannah Birgit Neumann.

https://www.kulturring.org/programm.php?datum=2019-01-28&ortsteil=56

 

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Eröffnung der Fotoausstellung “Structures” von Angela Neutzling am 26.5.

Am 26. Mai 2018 um 15 Uhr ist es endlich soweit: Angela Neutzling, deren Fotoseite abeautifullie.de ich euch schon des öfteren ans Herz gelegt habe, eröffnet ihre erste Fotoausstellung im FiZ Blankenfelde.

Das Thema der Ausstellung trägt den Titel “Structures”.

Darin entführt sie uns ins Reich der Analogfotografie und präsentiert den Besuchern geheimnisvolle Bilder voll magischer Schönheit.

Die Ausstellungseröffnung findet im Rahmen des Familiensamstag im FiZ statt.

Kinder können sich selber künstlerisch betätigen und unter Anleitung Naturcollagen erstellen.

Im Erdgeschoss gibt es einen kleinen Frühlingsbasar und untermalt wird das Ganze musikalisch vom Berliner Ensemble “The Secret Chord”.

Also, nix wie hin.

http://abeautifullie.de

https://www.drk-flaeming-spreewald.de/angebote/freiwillig-aktiv/ehrenamt-in-der-sozialarbeit/blankenfelde/fiz-blankenfelde/news/news-detail/article/familiensamstag-mit-fotoausstellung-gestalten-von.html

https://www.thesecretchord.de

 

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Voll der Osten- Fotoausstellung von Harald Hauswald im Podewil

Ich bin, wenigstens halbwegs, aus dem Winterschlaf erwacht und habe mal wieder einen kleinen Tipp für euch.

Gestern war ich im Berliner Podewil in der Klosterstrasse und habe mir dort im Foyer die Ausstellung “Voll der Osten” von Harald Hauswald angeschaut.  Auf den schwarz-weiß Bildern sieht man den Alltag der DDR-Bürger, geordnet nach Themenbereichen. Die 18 Bildtafeln sind jeweils mit einem kleinen Text versehen und jedes Foto ist genau datiert und erklärt.

Für mich als Kind des Ostens, ist diese Ausstellung natürlich eine Erinnerung an meine eigene Jugend in den achtziger Jahren und ich habe mich mehrmals dabei ertappt, zu schauen, ob ich nicht selber auf dem ein oder anderen Bild zu sehen bin.

Alleine der Veranstaltungsort Podewil, das damalige HdjT( Haus der jungen Talente), lässt viele tolle Momente wieder aufleben . Ich kann mich noch gut an das Geheimkonzert von den “Toten Hosen” im Frühjahr 90 erinnern, wo bis zuletzt nicht klar war, ob die Jungs wirklich live und leibhaftig auf der Bühne stehen werden. Ach, war das schön…

Die Ausstellung ist aber nicht nur für Leute wie mich spannend, sondern gibt allen einen ungeschminkten Einblick in die ostdeutsche Realität jener Tage.

Bis zum 1. März kann man die Bilder dort noch anschauen. Also, nix wie hin!

PS: Mich würde ja mal interessieren, welche Fotos er denn noch so in seinem Archiv hat. Auf den Bildern vom legendären 3:2 Unionsieg in Karl-Marx-Stadt, am letzten Spieltag 1988, bin ich bestimmt irgendwo drauf.  Aber, das ist einen andere Geschichte.

http://www.harald-hauswald.de/deutsch/seiten/index_haupt.html

http://www.dw.com/de/voll-der-osten-der-tragikomische-alltag-der-ddr/a-42598527

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Mein Bild fährt heute U-Bahn als “Foto des Tages” im Berliner Fenster

Wer sich in den letzten Tagen mal auf meine Webseite verirrt hat, kennt das Foto bereits.

Ab heute lernen es noch einige Leute mehr kennen, denn es ist in Berlin das “Foto des Tages” im Berliner Fenster. So nennt sich das Programm, welches auf den kleinen Bildschirmen in der U -Bahn gezeigt wird.

Das Foto habe ich an meinem Geburtstag gemacht und es hat sogar einen interessanten Bezug zu meinem Buch, denn es ist entstanden in dem Ort, wo Niko und Mike Urlaub gemacht haben. Im Buch heißt der (nur fast fiktive) Ort Thalrode.

Wer sich für Photographie interessiert, sollte ruhig mal auf die Facebook und Instagram Seite vom Berliner Fenster gucken. Da sind die täglichen Fotos abrufbar.

http://mcrud.de/community/foto-des-tages/fotodestages.html

https://de-de.facebook.com/Berliner-Fenster-201670329941545/

https://www.instagram.com/berliner_fenster_bf/?hl=de

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Wild Marocco – Exotisches auf meiner Lieblingsfotoseite

Es ist wieder soweit: Mit schwerer (Analog) Kamera bewaffnet, hat sich Angela durchs abenteuerliche Marokko gekämpft und dabei keine Kosten und Mühen gescheut, um uns ihre wunderschönen neuen Bilder präsentieren zu können.

Ob mit dem Bus oder Jeep unterwegs in die hintersten Winkel des Landes oder auf dem Rücken von Kamelen und Eseln: kein Weg war ihr zuweit.

Was dabei herausgekommen ist, muss man einfach gesehen haben.

http://abeautifullie.de

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Jan Glinker – Fußballgott

Heute ist es mal an der Zeit, eure Aufmerksamkeit auf die wunderbare Fotoseite von Jan Glinker zu lenken. Dass er ein begnadeter Fußballtorwart ist ( inzwischen leider nicht mehr bei meinem Lieblingsverein!), dürfte hinlänglich bekannt sein, aber sein Talent als Fotograf kennen wahrscheinlich viele noch nicht.

Also einfach auf den unteren Link gehen und Bilder gucken!

https://www.facebook.com/Glinker-Fotografie-1453374304975485/

PS: Ich glaube, er ist ein kleiner Brückenfetischist. Warum? Na seht selbst!

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Karakuji – wundervolle Fotos unglaublicher Intensität

Heute gibt es mal wieder einen Tipp für alle Freunde von wunderschönen Bildern.

Karakuji fotografiert Dinge von morbidem Charme längst vergangener Tage und lässt unserer Fantasie beim Betrachten freien Lauf.

Ich ertappe mich selbst dabei, mir vorzustellen, wie die Gebäude wohl ausgesehen haben, als sie noch bewohnt oder noch in ihnen gearbeitet wurde.

Ihre Bilder erzählen mehr als nur Geschichten. Sie lassen die Vergangenheit wieder auferstehen.

Schaut mal rein!

https://www.flickr.com/photos/karakuji/albums

 

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