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Endlich mal wieder was zum Thema Musik – Pennywise are back

Ich habe gerade festgestellt, dass ich schon lange nix mehr zum Bereich Musik geschrieben habe. 

Da trifft es sich doch gut, dass eine meiner Lieblingspunkbands Pennywise ein neues Album veröffentlicht haben. Es trägt den passenden Titel “Never gonna die” und steht seit einigen Wochen in jedem gut sortierten Plattenladen. Das kann man wirklich wieder so sagen, da Schallplatten in schwarzem oder farbigem Vinyl, wie Phönix aus der Asche erstanden sind und das langsame Sterben physischer Tonträger damit etwas verlangsamt haben.

Der Name Pennywise sagt sicher den meisten etwas, wenn auch nicht im Zusammenhang mit der Epitaph Band aus Hermosa Beach, sondern dem Buch “Es” von Stephen King bzw. deren, inzwischen zwei Verfilmungen.  Genau dort haben die Jungs den Bandnamen nämlich entliehen.

Dass Punkrock mit politischer Aussage auch im Jahr 2018 noch wichtig ist, zeigt alleine schon die Tatsache, dass Pennywise aus einem Land kommen, wo fast die Hälfte der Bevölkerung einen moralisch doch recht verkommenen Selbstdarsteller zum Präsidenten gewählt haben.

Da haben wir es in unserem Land noch gut, dass solche geistigen Tiefflieger wie ein Herr Gauland mit ihrer Partei von solcher Wählergunst noch sehr weit entfernt sind (und hoffentlich auch bleiben werden).

Am 1.7. spielen Pennywise in Berlin auf dem “Punk in Drublic” – Festival, u.a. mit einer anderen US – Punklegende NOFX.

Da wiederum schließt sich der Kreis in anderem Zusammenhang, denn am 21. Juni findet europaweit wieder die “Fete de la Musique” statt. Überall in Berlin und anderswo spielen Bands auf großen und kleinen Bühnen und das alles – umsonst und draußen. Okay drinnen auch.

Eines meiner besten Konzerte aller Zeiten fand auf eben dieser Veranstaltung statt: 2005. Vor der Pizzeria “Due Forni”, die sich auf einer kleinen Anhöhe an der Schönhauser Allee befand, spielten Pennywise als Headliner und sorgten dafür, dass die Strasse komplett gesperrt werden musste, da statt der erwarteten 1000 Zuschauer etwa sechsmal so viele Besucher sich das Spektakel nicht entgehen lassen wollten.

Ach, war das schön…

https://www.youtube.com/watch?v=4N234UWW3Mk

https://www.youtube.com/watch?v=4NQycDRCPjc

 

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Husum verdammt nochmal – Endlich was Neues von Turbostaat

Sehnsüchtig von mir erwartet, ist Ende Januar das neue Turbostaat Album auf den Markt gekommen.Turbostaat-410x408

Das Konzeptalbum hat wieder alles, was man bei der norddeutschen Band so lieben gelernt hat: eine klare politische Haltung, eingebettet in Lieder über Schmerz, Aufbruch, Trauer, Freude, Wut, Sanftmut, Liebe und Hass.

Wer braucht in diesen Zeiten schon die AfD, Pegida und Co, wenn man Leute wie Seehofer in unserer Regierung hat?

Die Texte auf “Abalonia” sind aktueller denn je und schließen mit dem Titelstück und der Hoffnung auf bessere Zeiten. Download

Ab März sind die Jungs wieder auf den Bühnen des Landesunterwegs (u.a. am 1.4. in Berlin) und das sollte man nicht verpassen.

Husum verdammt nochmal!

https://www.youtube.com/watch?v=FUWOnJdqI_k

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