Alle Beiträge von Ross Abel

Dankeschön in eigener Sache

Am 18. Oktober 2017 fand im FiZ Blankenfelde meine erste öffentliche Lesung des Romans ” Am anderen Ende des Tunnels” statt.

Dank der großartigen Organisation von Silvia Maaß, der Leiterin des DRK-Hauses in Blankenfelde, wurde der Abend ein voller Erfolg.

Vielen Dank dafür an Frau Maaß und an die vielen interessierten Besucher der Lesung.

Es war ein wunderschöner Abend.

Es lohnt sich ohnehin immer, das Familienzentrum des DRK in Blankenfelde zu besuchen, da es viele Veranstaltungen für jung und alt gibt. Diese reichen von Familientöpfern, Yoga, Spiel-und Lernkursen bis hin zur Bauchtanzgruppe. Es ist also für jeden etwas dabei.

Das nächste Highlight findet bereits am 25.11. um 15 Uhr statt mit dem Konzert der Band Siobhra.

http://www.drk-flaeming-spreewald.de/angebote/freiwillig-aktiv/ehrenamt-in-der-sozialarbeit/blankenfelde/fiz-blankenfelde/angebote.html

 
MAZ Dahmeland-Fläming 20102017 Seite 14 small

Rezension zur Lesung in der MAZ vom 20.10.2017

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Wild Marocco – Exotisches auf meiner Lieblingsfotoseite

Es ist wieder soweit: Mit schwerer (Analog) Kamera bewaffnet, hat sich Angela durchs abenteuerliche Marokko gekämpft und dabei keine Kosten und Mühen gescheut, um uns ihre wunderschönen neuen Bilder präsentieren zu können.

Ob mit dem Bus oder Jeep unterwegs in die hintersten Winkel des Landes oder auf dem Rücken von Kamelen und Eseln: kein Weg war ihr zuweit.

Was dabei herausgekommen ist, muss man einfach gesehen haben.

http://abeautifullie.de

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24.9.2017 – Wählen gehen nicht vergessen!!!

Am kommenden Sonntag ist es wieder soweit – der neue Bundestag wird gewählt und wir haben das Recht, darüber abzustimmen, wer uns die nächsten Jahre dort vertreten wird.

Ich kann den Aufschrei, beim Lesen dieser Zeilen, fast schon hören. “Als ob wir mit unserer Stimme irgendwas bewirken können” oder “Die da oben machen doch sowieso, was sie wollen” ist doch genau das, was sie jetzt denken, oder?!

Trotzdem und gerade deshalb, sollten sie ihr Wahlrecht wahrnehmen.

Ich kann mich noch daran erinnern, dass es in meiner Jugend in der DDR diese Möglichkeit nicht gab.  Man wurde dazu genötigt, seiner Wahlpflicht nachzukommen.

Bei der letzten Kommunalwahl im Mai 1989 probten viele junge Leute den “Aufstand” und zogen bewaffnet mit Stift und Lineal in die Wahlkabine, um den Wahlzettel durch Streichen aller Namen, ungültig zu machen.

Was danach passierte ist bekannt. Nach dem  Auszählen der abgegebenen Stimmen, waren die Ergebnisse wieder bei 99,9 % Zustimmung und damit war auch dem allerletzten klar, dass es Wahlfälschung im großen Stil gab.

Die danach beginnenden Demonstrationen gegen die Wahlfälschung läuteten das Ende der DDR ein.

Was ich damit eigentlich sagen will ist, dass jede Stimme dazu beiträgt, ein klein wenig das Land mitzubestimmen, in dem wir leben wollen.

Welcher Partei man nun seine Stimme gibt, muss jeder mit seinem Gewissen ausmachen.

Dass allerdings eine Partei, deren Führungsriege nicht nur ohne Konzept ist, sondern noch dazu völlig zerstritten, sich selbst als Alternative für unser Land sieht, ist in meinen Augen total lächerlich. Sieht man sich deren Wahlplakate an, kommt es mir zumindest so vor, als hätte ich das irgendwie alles schon mal gesehen. Mal von den Republikanern, mal von der DVU oder der NPD. Okay, zugegeben, die Farben sind andere.

Protest, nur es Protestes wegen zu wählen, kann man machen, aber dann wird es halt Kacke!

Dann vielleicht lieber noch mal den Wahl-O-Mat testen.

https://www.wahl-o-mat.de/bundestagswahl2017/

Mein Lieblingswahlplakat kommt übrigens wieder von Die Partei

 

 

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Jussi Adler-Olsen ” Das Washington Dekret” – Politthriller par exellence

Bisher kannte ich den dänischen Schriftsteller nur als großartigen Krimiautoren, der uns mit dem kantigen Kommissar Carl Morck und seinem Sonderdezernat Q , eine der spannendsten Krimiserien der letzten zehn Jahre beschert hat.

Dass er aber noch viel mehr kann und auch in anderen Genren zuhause ist, beweist er mit “Das Washington Dekret” aus dem Jahr 2006.

Darin schildert er (ausgelöst von den Eindrücken des 11. September 2001?!), wie sich ein Land durch ein schockierendes Ereignis, innerhalb kürzester Zeit von demokratischen Grundsätzen entfernt und  in einen autokratischen Staat verwandeln kann.

Im Buch ist ein Attentat auf den Präsidentschaftskandidaten und der Tod seiner Ehefrau der Auslöser dafür und im realen Leben kann es auch schon mal ein Putschversuch sein, der einen demokratisch gewählten Präsidenten jegliche Kontrolle über sein Handeln vergessen lässt.

Die Parallelen zur Weltpolitik im Jahr 2017 sind ziemlich erschreckend, wenn man sich Staatsoberhäupter wie Trump, Erdogan, Orban, Maduro, Kim Jong Un usw. anguckt.

Wollen wir hoffen, dass die Abläufe in Jussi Adler-Olsens Buch Fiktion bleiben.

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12. Juli 1987 – Denkwürdiges Ereignis vor 30 Jahren!!!

Der 12. Juli war schon immer ein ereignisreiches Datum. Literaturnobelpreisträger Pablo Nerudo erblickte im Jahr 1904 das Licht der Welt, 1253 erhielt Frankfurt /Oder das Stadtrecht, die Österreicher griffen 1849 Venedig mit einem Heißluftballon an und nicht zu vergessen: der englische König, Heinrich der VIII., heiratete 1543 seine sechste Ehefrau. All das und noch viel mehr, kann man bei Wikipedia nachlesen.

Was dort aber nicht steht: Am 12. Juli 1987 wurde Vorwärts Mahlow FDGB- Pokalsieger des Kreises Zossen!

Das Finale fand in Zossen statt und es trafen die Mannschaften von Vorwärts Mahlow und Motor Ludwigsfelde III aufeinander. Bis zu meiner (verletzungsbedingten) Auswechslung in der 60. Minute führte Motor noch mit 1:0, aber danach drehte Vorwärts(…immer, rückwärts nimmer…) auf und gewann das Spiel noch durch zwei Tore von Rieger mit 2:1.

Die Siegesfeier in der Linde am Bahnhof Mahlow dauerte bis in die tiefste Nacht und kannte keine Grenzen. Unser “Da hilft nur noch Hubschraubereinsatz…” schallte durch den Ort und raubte den Einwohnern den Schlaf.

Ob dieses Ereignis auch einen Wikipedia Eintrag verdient hat,überlasse ich Ihnen…

Vorwärts Mahlow Saison 1986/87
Vorwärts Mahlow Saison 1986/87

 

 

 

 

 

 

Das Foto entstand übrigens nicht am Finaltag, aber es zeigt die 1. Männermannschaft von Vorwärts Mahlow zu Saisonbeginn. Da war ich aber noch im Urlaub und bin deshalb nicht mit drauf. Mist!

 

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Pünktlich zum Sommer: Das Seefahrertraining für die lieben Kleinen

Seit Anfang des Monats gibt es endlich ein neues Sachbuch der  Kinderbuch Autorin Silvia Maaß.

Diesmal hat sie sich das Thema Wasser vorgenommen, passend zum Start in den Sommer.

Wie immer gibt es viele Anregungen für Vorschul- und jüngere Grundschulkinder, vor allen Dingen aber Tipps für deren Eltern und Erzieher.

In zwölf Trainingseinheiten können die Kinder viel interessantes dazu entdecken und sie lernen, wieso Wasser für uns so wichtig ist. Zum Beispiel wird ihnen erklärt, warum Schiffe schwimmen können oder ob Haifische Schuppen haben.

Zum Höhepunkt gibt es dann sogar noch eine Unterwasserschatzsuche.

Wer nun auf den Geschmack gekommen ist, sollte einfach den unteren Link anklicken.

Wie immer viel Spaß dabei.

https://www.amazon.de/Seefahrertraining

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Aldous Harding “Party”

Endlich ist das zweite Album der neuseeländischen Singer- Songwriterin auf 4AD erschienen. 

Aldous stammt aus Lyttleton auf der Südinsel Neuseelands und machte vor zwei Jahren mit ihrem Debütalbum auf sich aufmerksam, welches sie auf dem “Ausnahmelabel” Flying Nun veröffentlichte.  Das Besondere darauf war der Kontrast ihrer zerbrechlich klingenden Stimme zu den melancholisch, düster gefärbten Texten, die fast ausnahmslos von den Dramen des menschlichen Zusammenseins handeln: Liebe, Schmerz und Tod.

Besonders der Song “Stop Your Tears” bewegt zutiefst, gerade in Zeiten wie diesen, mit ständigen terroristisch motivierten Attentaten, verübt von den hasserfüllten Schwachköpfen dieser Welt.

Wer nun aufgrund des Titels ein beschwingtes Partyalbum erwartet, ist komplett auf dem falschen Dampfer, denn davon ist auch die neue CD  weit entfernt. Ein wenig eingängiger ist es allerdings schon, woran der neue Produzent John Parish sicher keinen geringen Anteil hatte.  (Anspieltipps: “Blend” und “Horizon” )

In der nächsten Woche führt die erste große Tour Aldous Harding auch in deutsche Lande. Am Dienstag ist sie im Berliner Auster-Club und das ist ein Pflichttermin.

Also nicht versäumen!

https://www.youtube.com/watch?v=B3Wds4gDGRc

 

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The Jesus and Mary Chain are back in future!!!

Kurz nach dem Erscheinen des letzten Albums “Munki”, steht auch schon das nächste in den Plattenläden. Okay es liegen ein paar Jährchen dazwischen, 19 um genau zu sein, aber wen juckt das schon. Damals gab es in den Musikgeschäften noch Platten zu kaufen und heute auch wieder. Über die Jahre dazwischen schweigen wir mal lieber…

Jedenfalls ist heute von JAMC “Damage and Joy” erschienen und auch wenn es die neue Platte oder CD, ganz wie ihr wollt,  “natürlich” nicht mit dem Meilenstein “Psychocandy” aufnehmen kann, ist es doch ein grandioses Album geworden.

Stücke wie “Amputation” oder “Always Sad” bringen all das zurück, wofür die Band immer stand. Mein Lieblingsstück aber heißt “Presidici (Et Chapaquiditch)”. Que bueno.

Die Vorfreude aufs Konzert im Berliner Huxleys am 24.April ist bei mir jetzt schon riesig. So wie auf dem Foto unten, bei meinem ersten The Jesus and Mary Chain – Konzert im Dezember 1989, sehe ich zwar nicht mehr aus, aber was soll’s. Jünger werden wir ja alle nicht, oder?

Schaut euch ruhig mal das aktuelle Video an!

 

 

 

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Erster Buch-Tipp 2017: Stefan Ernsting – Der rote Elvis

Stefan Ernstings Biografie über Dean Reed ist absolut lesenswert. Sie handelt aber auch von einer extrem interessanten Persönlichkeit, die heute fast wie ein Relikt des kalten Krieges wirkt. Der heutigen Generation wird der US- Amerikaner mit damaligemdean-reed  Wohnort Ostberlin wahrscheinlich erst ins Gedächtnis gerufen, wenn Tom Hanks sein seit Jahren geplantes Filmprojekt über ihn endlich realisiert.

Wer war eigentlich dieser smarte All American Cowboy mit den strahlend blauen Augen und der völlig unamerikanischen politischen Einstellung?  Der Jassir Arafat und Salvador Allende zu seinen engen Freunden und Weggefährten zählte. Der in Südamerika und Osteuropa ausverkaufte Konzerte in Fußballstadien gab. Der in zahlreichen Filmen, hauptsächlich Western,  mitspielte.

Für viele in Ost und West sicherlich ein Querdenker, der sich in späteren Jahren aber immer weniger Freunde machte mit seiner Art. Sein mysteriöser Tod im Sommer 86 lässt bis heute die wildesten Spekulationen ins Kraut schießen und ließ ihn letztlich zu einer Legende werden.

Als Jugendlicher in der DDR konnte ich mit seiner Musik und seinen Filmen damals allerdings nichts anfangen.

Mein Interesse an seiner Person und seinem unkonventionellem Leben hat das Buch jedenfalls geweckt und ich habe mir danach einige Liveauftritte im Netz angeguckt. Das ist schon spannend.

https://www.amazon.de/rote-Elvis-kuriose-Leben-US-Rockstars/

https://www.youtube.com/watch?v=fI0l-r0mlOE&list=RDHj7VlmS1Rz0&index=5

 

 

 

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E-Book “Meine kurze Reise durch die anderen Dimensionen”

Seit heute wird das E-Book von Angela Neutzling bei Amazon zum Nulltarif zum Runterladen angeboten. Also wer es immer noch nicht geschafft hat, die Geschichte zu lesen, sollte sich diese Chance nicht entgehen lassen.

Meistens sind die E-Books nämlich nur einige Tage kostenlos drin.

AKTIONSZEITRAUM IST LEIDER SCHON WIEDER VORBEI.

 

https://www.amazon.de/Meine-kurze-Reise-anderen-Dimensionen-ebook

Meine kurze Reise durch die anderen Dimensionen von [Neutzling, Angela]

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Flake – Der Tastenficker

Die kalte Jahreszeit beginnt und läßt uns wieder etwas mehr Zeit in den eigenen vier Wänden verbringen. Ideal um sich mit einer Tasse heißem Tee und leckeren Keksen in seine Kuscheldecke zu hüllen und ein Buch zur Hand zu nehmen.

Ihr wisst nicht, was ihr lesen sollt? Na da habe ich doch was für euch.

flake

Wie wäre es mit dem Buch von Christian Lorenz? Den kennt ihr nicht? Aber der Name Flake sagt euch sicherlich etwas. Jetzt nicht das Dorf, wo Wickie wohnt, sondern der Keyboarder von Rammstein.

Er hat einfach mal  aufgeschrieben, an was er sich so erinnern kann. Das ist sehr witzig geschrieben und macht viel Spaß beim Lesen. Vieles habe ich selber so oder ähnlich erlebt in Ostberlin vor und nach der Wende. Ich kann mich an viele tolle Konzerte erinnern, wo Flake mit Feeling B oder anderen Bands  auf der Bühne stand und ich davor.

Das Buch ist aber nicht nur deshalb spannend. Es ist ein einmaliges Dokument deutscher Zeitgeschichte und offenbart tiefe Einblicke in den Alltag der Wendegeneration.

Mein Lieblingszitat aus dem Buch ist folgendes: “Nicht auf die Tasten sehen!”, hat meine Klavierlehrerin mir über die Noten geschrieben. Das habe ich aber nicht gelesen, weil ich nicht auf die Noten, sondern auf die Tasten gesehen habe.” und beschreibt recht gut, was für ein liebenswerter Chaot Flake zu sein scheint.

Wer ein Buch über Rammstein erwartet, sollte allerdings die Finger davon lassen, denn darum geht es hier nicht. Der Name der Band taucht im gesamten Buch einmal! auf und das im drittletzten Satz.

Einen Kritikpunkt habe ich aber doch. Es steht nichts drin vom Narva Frühlingsball 1989, den meine Frau damals organisiert hat. Feeling B spielten dort genau einen Song, bevor das Konzert von der FDJ – Ordnungstruppe beendet wurde. “Mix mir einen Drink” hieß übrigens das Stück und war offenbar genau das, was die Band bereits vor dem Auftritt ausreichend getan hatte, aber daran kann sich Flake bestimmt nicht mehr erinnern…

https://www.amazon.de/Tastenficker-was-mich-erinnern-kann/

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Der Literaturnobelpreis 2016 geht an Bob Dylan – Wie bitte?

Als ich davon hörte, saß ich gerade im Auto und hörte Info-Radio. Das ist einer von sechs Sendern, die ich in meinem Autoradio mit Kassettenteil noch hören kann. Okay es sind eigentlich nur 5, weil ich vor langer Zeit aus Versehen einen Sender doppelt eingestellt habe und nun nicht mehr weiß, wie ich den wieder weg bekomme. Da ich aber normalerweise ohnehin nur zwischen drei Radiosendern hin- und herschalte und der doppelte keiner davon ist, musste ich mich noch nicht darum kümmern.

Nun komme ich mal zum wesentlichen. Bob Dylan, einer der wichtigsten Singer, Songwriter unserer Epoche und einer der wegweisenden Musiker überhaupt bekommt einen Preis außerhalb des Musikuniversums. Mein erster Impuls war: warum? Gibt es denn nicht genug Musikpreise? Okay für ihn vermutlich nicht mehr, da er den Grammy, Oscar und Golden Globe bereits abgeräumt hat. Noch dazu den Pulitzer Sonderpreis für seine lyrischen Kompositionen. Jetzt also der Literaturnobelpreis.

Ist das gerecht gegenüber den “anderen” Schriftstellern, Lyrikern und Dichtern unserer Zeit? Na gut, die könnten ja vielleicht anfangen und Songtexte verfassen und so die Chance bekommen, in der Musikbranche zu wildern.

Die entscheidende Frage ist doch aber: Was genau ist eigentlich Literatur und wie wird sie definiert? Nach längerer Recherche musste ich meine vorgefestigte Meinung etwas revidieren, denn es gibt im Prinzip nicht die eine Literatur und je nach Auslegung, könnte man also Liedtexte durchaus dazu zählen. Wenn man aber erst einmal damit anfängt, ist die nächste Frage, was danach kommt. Gewinnt in einigen Jahren ein Blogger den Preis oder sogar ein Twitterfreund, der den ganzen Tag lang sinnfreie Tweets im Netz absetzt? Wie sieht es dann aus mit den Schreibern meiner geliebten Liveticker beim Fußball. Aufgrund der Schnelligkeit beim Schreiben taucht zwar der ein oder andere Rechtschreibfehler auf, aber das darf man nicht zu eng sehen.

Bevor der Sinn oder Unsinn der diesjährigen Entscheidung des Nobelkomitee für Literatur endgültig ausdiskutiert ist, wird viel Zeit ins Land gehen.

Wie dem auch sei: Bob Dylan hat einen Preis mehr im Schrank. Herzlichen Glückwunsch dazu auch von meiner Seite.

 

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Jan Glinker – Fußballgott

Heute ist es mal an der Zeit, eure Aufmerksamkeit auf die wunderbare Fotoseite von Jan Glinker zu lenken. Dass er ein begnadeter Fußballtorwart ist ( inzwischen leider nicht mehr bei meinem Lieblingsverein!), dürfte hinlänglich bekannt sein, aber sein Talent als Fotograf kennen wahrscheinlich viele noch nicht.

Also einfach auf den unteren Link gehen und Bilder gucken!

https://www.facebook.com/Glinker-Fotografie-1453374304975485/

PS: Ich glaube, er ist ein kleiner Brückenfetischist. Warum? Na seht selbst!

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Die Melancholie ist zurück – dank neuer CD von Sophia

Sieben lange Jahre hat uns Robin Proper – Sheppard mit seiner Band Sophia warten lassen, aber nun ist er mit neuer Platte am Start und macht da weiter, wo er uns damals zurückgelassen hat.

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Auf  “As we make our Way( Unknown Harbours)” entführen uns Sophia auf vertrauten Wegen zu neuen Ufern und unbekannten Häfen.

Die zehn Songs erzeugen eine wunderschöne Melancholie und Robins Stimme  zeigt uns den Weg aus dem Nebel zurück ins Licht.

Realmente es magico.

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Neuer Buch-Tipp: “Immer Montags beste Freunde” von Laura Schroff

Auf das Buch ” Immer Montags beste Freunde: Der Junge, der mein Leben veränderte” von Laura Schroff bin ich durch einen Bericht im Fernsehen aufmerksam geworden.310_29175_165631_m

Es ist die wahre Geschichte einer schicksalhaften Begegnung im New York der 80`er Jahre zwischen einer jungen Businessfrau (der Autorin des Buches) und einem dunkelhäutigen Jungen, der sie um etwas Geld anbettelt. Statt ihm Geld zu geben, fragt sie ihn, ob er Hunger hat und als er das bejaht, lädt sie ihn zum Essen ein.

Sie erfährt, dass er in schwierigen Verhältnissen lebt und die drogenabhängige Mutter, sich nicht um ihn und seine Geschwister kümmert.

Von diesem Tag an treffen sie sich jeden Montag und Laura wird für Maurice so etwas wie eine Ersatzmutter und hilft ihm, wo immer es geht.

Die Freundschaft der beiden währt bis heute und zeigt einmal mehr, wie unterschiedlich Menschen doch sein können und trotzdem zueinander finden.Laura-Schroff-Immer-Montags-beste-Freunde-Laufbahn-10

Es ist ein tröstliches Buch in Zeiten wie diesen, wo bei den meisten unserer Mitbürger Egoismus, Intoleranz, Engstirnigkeit, Gleichgültigkeit und Rassismus zu den “neuen” Werten gehören.

Aber es ist auch ein Lichtblick für alle, die über den Tellerrand blicken und empathisch auf ihre Umwelt reagieren.

http://www.amazon.de/Immer-montags-beste-Freunde

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Husum verdammt nochmal – Endlich was Neues von Turbostaat

Sehnsüchtig von mir erwartet, ist Ende Januar das neue Turbostaat Album auf den Markt gekommen.Turbostaat-410x408

Das Konzeptalbum hat wieder alles, was man bei der norddeutschen Band so lieben gelernt hat: eine klare politische Haltung, eingebettet in Lieder über Schmerz, Aufbruch, Trauer, Freude, Wut, Sanftmut, Liebe und Hass.

Wer braucht in diesen Zeiten schon die AfD, Pegida und Co, wenn man Leute wie Seehofer in unserer Regierung hat?

Die Texte auf “Abalonia” sind aktueller denn je und schließen mit dem Titelstück und der Hoffnung auf bessere Zeiten. Download

Ab März sind die Jungs wieder auf den Bühnen des Landesunterwegs (u.a. am 1.4. in Berlin) und das sollte man nicht verpassen.

Husum verdammt nochmal!

https://www.youtube.com/watch?v=FUWOnJdqI_k

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Karakuji – wundervolle Fotos unglaublicher Intensität

Heute gibt es mal wieder einen Tipp für alle Freunde von wunderschönen Bildern.

Karakuji fotografiert Dinge von morbidem Charme längst vergangener Tage und lässt unserer Fantasie beim Betrachten freien Lauf.

Ich ertappe mich selbst dabei, mir vorzustellen, wie die Gebäude wohl ausgesehen haben, als sie noch bewohnt oder noch in ihnen gearbeitet wurde.

Ihre Bilder erzählen mehr als nur Geschichten. Sie lassen die Vergangenheit wieder auferstehen.

Schaut mal rein!

https://www.flickr.com/photos/karakuji/albums

 

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R.I.P. Major Tom

In der Nacht zum Montag ist David Bowie im Kreise seiner Familie für immer eingeschlafen.

Damit verliert die Musikwelt einen ihrer kreativsten Köpfe, der wie kein anderer in den letzten Jahrzehnten, Generationen von Künstlern beeinflusst hat.

Ich kann mich noch gut an den “Soundtrack” meiner Jugend erinnern, zu dem Songs wie “Heroes”, “China Girl”, “Let`s Dance”, “Under Pressure”(mit Queen) und viele andere einfach dazu gehörten.

Mach`s gut, David!

https://www.youtube.com/watch?v=iYYRH4apXDo

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