Archiv der Kategorie: Beiträge

Mein eBook gibts jetzt bei Tolino

Die digitale Welt breitet sich immer weiter aus und macht unser Leben in vielen Bereichen einfacher.

Beim Lesen eines Romans, ist es für viele zur Glaubensfrage geworden: Buch oder eBook.

Ich gehöre selber noch zur ersten Kategorie, aber es gibt viele Lebenssituationen, wo der eBook-Reader Vorteile hat.

Vor allem, wenn man unterwegs ist und man keinen 1000 Seiten dicken Roman mit sich rumschleppen will, kann ich das gut nachvollziehen.

Wenn es so etwas schon in den 90ern gegeben hätte, wären meine Urlaube damals anders ausgefallen. Die Hälfte des Rucksacks bestand aus Büchern, Reiseführern (nicht im wörtlichen Sinn, sondern der in Papierform) und Kassetten + Batterien für meinen Walkman. Für Wechselklamotten war da nicht mehr viel Platz… aber ich hatte ein großes Deo bei.

Wie auch immer: Meinen Roman gibt es nicht nur für die Kindle-Fraktion, sondern seit gestern auch für alle, die im Besitz eines Tolino sind.

Erhältlich bei vielen Onlineshops, die ebooks anbieten, z. B. Weltbild, mayersche.de, Hugendubel, ebook.de und auch bei Thalia

Schaut mal unter den Links nach! Da könnt ihr das sofort anklicken.

Viel Spaß beim Lesen.

Weltbild.de: https://www.weltbild.de/artikel/ebook/am-anderen-ende-des-tunnels

Hugendubel.de: https://www.hugendubel.de/de/ebook/ross_abel-am_anderen_ende_des_tunnels

Mayersche.de: https://www.mayersche.de/Am-anderen-Ende-des-Tunnels-ebook-Ross-Abel

ebook.de: https://www.ebook.de/de/product/34472363/ross_abel_am_anderen_ende_des_tunnels

https://www.thalia.de/shop/home/artikeldetails/ID139983195.html

 

Share

Buch-Tipp zum Thema Zeitreisen und Geschichte: Stephen Kings Roman “Der Anschlag”

Es gibt vermutlich niemanden, der noch nie mit Büchern von Stephen King oder Verfilmungen seiner Bücher und Kurzgeschichten in Berührung gekommen ist.

Würde man auf der Strasse eine Umfrage starten und nach dem jeweiligen Lieblingsroman der Leser fragen, kämen vermutlich, wie aus der Pistole geschossen, zuerst seine Horrorfiguren zu Ehren: Es, Shining, Carrie, Friedhof der Kuscheltiere usw.

Was viele aber nicht auf Stephen King zurückführen würden, sind literarische Meilensteine wie Stand by me, Die Verurteilten, The Green Mile und eben Der Anschlag.

Ich bin ein großer Fan von Geschichten rund um das Thema Zeitreisen auf der einen Seite und weltpolitischen Ereignissen auf der anderen Seite und Stephen King verknüpft mit diesem Roman, genau diese beiden Themenfelder perfekt miteinander.

“Der Anschlag” handelt von der Möglichkeit, eine der größten Tragödien der amerikanischen Geschichte zu verhindern: den Tod von John F. Kennedy.

Im Jahre 2011 erfährt Jake Epping, ein unscheinbarer Lehrer der örtlichen High School, vom Besitzer seines Stamm Diners Al Templeton, dass sich eine Zeitschleuse in der Vorratskammer des Diners befindet. Tritt man da hindurch, landet man in der Vergangenheit, genau am 9. September 1958, um 11 Uhr 58. Kommt man wieder durch das Zeitportal zurück, sind in der Gegenwart immer nur zwei Minuten vergangen.

Al ist gezeichnet von einer schweren Krankheit und bittet Jake, seine mehrfach gescheiterte Mission in der Vergangenheit, zu beenden. Er soll das Attentat auf den Präsidenten am 22.11. 1963 in Dallas verhindern.

Jake glaubt ihm zwar kein Wort, lässt sich aber überreden, es selbst zu versuchen und findet sich unversehens im Jahr 1958 wieder.

Ausgestattet mit falschen Papieren auf den Namen George Amberson, macht er sich auf den Weg, um Lee Harvey Oswald daran zu hindern, den Anschlag auf JFK zu verüben.

Fünf Jahre Vorbereitung bleiben ihm dafür, in denen er ein ganz normales Leben führt, als Lehrer in einer Kleinstadt namens Jodie, in der Nähe von Dallas. Dort verliebt er sich in Sadie Dunhill, die Bibliothekarin der Schule und das verkompliziert die Sache noch mehr, denn die Vergangenheit lässt sich nicht so ohne weiteres ändern…

“Der Anschlag” beleuchtet nicht nur das, bis zum heutigen Tag, nicht bis ins letzte Detail aufgeklärte Attentat, sondern spielt mit viel Fantasie die verschiedenen Möglichkeiten durch, wie man das Schicksal einer ganzen Generation ändern könnte.

Wer schon mal den Film “The Butterfly Effect” gesehen hat, weiß allerdings, dass jede Aktion eine Reaktion heraufbeschwört.

Es gibt übrigens, wie bei vielen Büchern von Stephen King, auch eine sehr gute Verfilmung des Stoffes.

11.22.63 heißt eine Mini Serie, die mit James Franco in der Hauptrolle besetzt wurde.

Viel Spaß beim Lesen und danach beim Schauen der TV Serie.

 

 

 

 

 

Share

Buch-Tipp 2018, der erste: Drei Freunde, ein Taxi, kein Plan… aber einmal um die Welt

“Roadtrip auf britisch” hätte man das Buch in der deutschen Übersetzung auch nennen können, aber der Verlag hat sich ans Original gehalten.

Auf so eine verrückte Idee können jedenfalls nur Engländer kommen, die sich im Pub um die Ecke mit steigendem Alkoholpegel ihre grauen Zellen anstrengen und überlegen, was man nach bestandenem Studium als erstes machen will.

Warum nicht mal nach Australien fahren, um sich diese süßen Kängurus anzugucken und das am besten in einem Londoner Taxi, aber wenn schon, dann auf dem längst möglichen Weg?! Super Idee.

Gesagt getan, obwohl sich am Tag danach, keiner so richtig daran erinnern konnte.

Das Buch handelt genau vom umsetzen dieser, im wahrsten Sinne des Wortes, Schnapsidee.

Paul, Johno und Leigh haben darüber ein Buch geschrieben und für jeden, den ab und zu das Fernweh packt, ist dieser Roadtrip eine Offenbarung und man bekommt Lust, sofort alles stehen und liegen zu lassen…

Im nächsten Urlaub schon was vor?

https://www.amazon.de/gp/product/3770182820/ref=s9u_simh_gw_i1?ie=UTF8&pd_rd_i=3770182820&pd_rd_r=6518a2fd-2853-11e8-ad28-

Share

Mein Bild fährt heute U-Bahn als “Foto des Tages” im Berliner Fenster

Wer sich in den letzten Tagen mal auf meine Webseite verirrt hat, kennt das Foto bereits.

Ab heute lernen es noch einige Leute mehr kennen, denn es ist in Berlin das “Foto des Tages” im Berliner Fenster. So nennt sich das Programm, welches auf den kleinen Bildschirmen in der U -Bahn gezeigt wird.

Das Foto habe ich an meinem Geburtstag gemacht und es hat sogar einen interessanten Bezug zu meinem Buch, denn es ist entstanden in dem Ort, wo Niko und Mike Urlaub gemacht haben. Im Buch heißt der (nur fast fiktive) Ort Thalrode.

Wer sich für Photographie interessiert, sollte ruhig mal auf die Facebook und Instagram Seite vom Berliner Fenster gucken. Da sind die täglichen Fotos abrufbar.

http://mcrud.de/community/foto-des-tages/fotodestages.html

https://de-de.facebook.com/Berliner-Fenster-201670329941545/

https://www.instagram.com/berliner_fenster_bf/?hl=de

Share

Dankeschön in eigener Sache

Am 18. Oktober 2017 fand im FiZ Blankenfelde meine erste öffentliche Lesung des Romans ” Am anderen Ende des Tunnels” statt.

Dank der großartigen Organisation von Silvia Maaß, der Leiterin des DRK-Hauses in Blankenfelde, wurde der Abend ein voller Erfolg.

Vielen Dank dafür an Frau Maaß und an die vielen interessierten Besucher der Lesung.

Es war ein wunderschöner Abend.

Es lohnt sich ohnehin immer, das Familienzentrum des DRK in Blankenfelde zu besuchen, da es viele Veranstaltungen für jung und alt gibt. Diese reichen von Familientöpfern, Yoga, Spiel-und Lernkursen bis hin zur Bauchtanzgruppe. Es ist also für jeden etwas dabei.

Das nächste Highlight findet bereits am 25.11. um 15 Uhr statt mit dem Konzert der Band Siobhra.

http://www.drk-flaeming-spreewald.de/angebote/freiwillig-aktiv/ehrenamt-in-der-sozialarbeit/blankenfelde/fiz-blankenfelde/angebote.html

 
MAZ Dahmeland-Fläming 20102017 Seite 14 small

Rezension zur Lesung in der MAZ vom 20.10.2017

Share

Wild Marocco – Exotisches auf meiner Lieblingsfotoseite

Es ist wieder soweit: Mit schwerer (Analog) Kamera bewaffnet, hat sich Angela durchs abenteuerliche Marokko gekämpft und dabei keine Kosten und Mühen gescheut, um uns ihre wunderschönen neuen Bilder präsentieren zu können.

Ob mit dem Bus oder Jeep unterwegs in die hintersten Winkel des Landes oder auf dem Rücken von Kamelen und Eseln: kein Weg war ihr zuweit.

Was dabei herausgekommen ist, muss man einfach gesehen haben.

http://abeautifullie.de

Share

24.9.2017 – Wählen gehen nicht vergessen!!!

Am kommenden Sonntag ist es wieder soweit – der neue Bundestag wird gewählt und wir haben das Recht, darüber abzustimmen, wer uns die nächsten Jahre dort vertreten wird.

Ich kann den Aufschrei, beim Lesen dieser Zeilen, fast schon hören. “Als ob wir mit unserer Stimme irgendwas bewirken können” oder “Die da oben machen doch sowieso, was sie wollen” ist doch genau das, was sie jetzt denken, oder?!

Trotzdem und gerade deshalb, sollten sie ihr Wahlrecht wahrnehmen.

Ich kann mich noch daran erinnern, dass es in meiner Jugend in der DDR diese Möglichkeit nicht gab.  Man wurde dazu genötigt, seiner Wahlpflicht nachzukommen.

Bei der letzten Kommunalwahl im Mai 1989 probten viele junge Leute den “Aufstand” und zogen bewaffnet mit Stift und Lineal in die Wahlkabine, um den Wahlzettel durch Streichen aller Namen, ungültig zu machen.

Was danach passierte ist bekannt. Nach dem  Auszählen der abgegebenen Stimmen, waren die Ergebnisse wieder bei 99,9 % Zustimmung und damit war auch dem allerletzten klar, dass es Wahlfälschung im großen Stil gab.

Die danach beginnenden Demonstrationen gegen die Wahlfälschung läuteten das Ende der DDR ein.

Was ich damit eigentlich sagen will ist, dass jede Stimme dazu beiträgt, ein klein wenig das Land mitzubestimmen, in dem wir leben wollen.

Welcher Partei man nun seine Stimme gibt, muss jeder mit seinem Gewissen ausmachen.

Dass allerdings eine Partei, deren Führungsriege nicht nur ohne Konzept ist, sondern noch dazu völlig zerstritten, sich selbst als Alternative für unser Land sieht, ist in meinen Augen total lächerlich. Sieht man sich deren Wahlplakate an, kommt es mir zumindest so vor, als hätte ich das irgendwie alles schon mal gesehen. Mal von den Republikanern, mal von der DVU oder der NPD. Okay, zugegeben, die Farben sind andere.

Protest, nur es Protestes wegen zu wählen, kann man machen, aber dann wird es halt Kacke!

Dann vielleicht lieber noch mal den Wahl-O-Mat testen.

https://www.wahl-o-mat.de/bundestagswahl2017/

Mein Lieblingswahlplakat kommt übrigens wieder von Die Partei

 

 

Share

Jussi Adler-Olsen ” Das Washington Dekret” – Politthriller par exellence

Bisher kannte ich den dänischen Schriftsteller nur als großartigen Krimiautoren, der uns mit dem kantigen Kommissar Carl Morck und seinem Sonderdezernat Q , eine der spannendsten Krimiserien der letzten zehn Jahre beschert hat.

Dass er aber noch viel mehr kann und auch in anderen Genren zuhause ist, beweist er mit “Das Washington Dekret” aus dem Jahr 2006.

Darin schildert er (ausgelöst von den Eindrücken des 11. September 2001?!), wie sich ein Land durch ein schockierendes Ereignis, innerhalb kürzester Zeit von demokratischen Grundsätzen entfernt und  in einen autokratischen Staat verwandeln kann.

Im Buch ist ein Attentat auf den Präsidentschaftskandidaten und der Tod seiner Ehefrau der Auslöser dafür und im realen Leben kann es auch schon mal ein Putschversuch sein, der einen demokratisch gewählten Präsidenten jegliche Kontrolle über sein Handeln vergessen lässt.

Die Parallelen zur Weltpolitik im Jahr 2017 sind ziemlich erschreckend, wenn man sich Staatsoberhäupter wie Trump, Erdogan, Orban, Maduro, Kim Jong Un usw. anguckt.

Wollen wir hoffen, dass die Abläufe in Jussi Adler-Olsens Buch Fiktion bleiben.

Share

12. Juli 1987 – Denkwürdiges Ereignis vor 30 Jahren!!!

Der 12. Juli war schon immer ein ereignisreiches Datum. Literaturnobelpreisträger Pablo Nerudo erblickte im Jahr 1904 das Licht der Welt, 1253 erhielt Frankfurt /Oder das Stadtrecht, die Österreicher griffen 1849 Venedig mit einem Heißluftballon an und nicht zu vergessen: der englische König, Heinrich der VIII., heiratete 1543 seine sechste Ehefrau. All das und noch viel mehr, kann man bei Wikipedia nachlesen.

Was dort aber nicht steht: Am 12. Juli 1987 wurde Vorwärts Mahlow FDGB- Pokalsieger des Kreises Zossen!

Das Finale fand in Zossen statt und es trafen die Mannschaften von Vorwärts Mahlow und Motor Ludwigsfelde III aufeinander. Bis zu meiner (verletzungsbedingten) Auswechslung in der 60. Minute führte Motor noch mit 1:0, aber danach drehte Vorwärts(…immer, rückwärts nimmer…) auf und gewann das Spiel noch durch zwei Tore von Rieger mit 2:1.

Die Siegesfeier in der Linde am Bahnhof Mahlow dauerte bis in die tiefste Nacht und kannte keine Grenzen. Unser “Da hilft nur noch Hubschraubereinsatz…” schallte durch den Ort und raubte den Einwohnern den Schlaf.

Ob dieses Ereignis auch einen Wikipedia Eintrag verdient hat,überlasse ich Ihnen…

Vorwärts Mahlow Saison 1986/87
Vorwärts Mahlow Saison 1986/87

 

 

 

 

 

 

Das Foto entstand übrigens nicht am Finaltag, aber es zeigt die 1. Männermannschaft von Vorwärts Mahlow zu Saisonbeginn. Da war ich aber noch im Urlaub und bin deshalb nicht mit drauf. Mist!

 

Share

Pünktlich zum Sommer: Das Seefahrertraining für die lieben Kleinen

Seit Anfang des Monats gibt es endlich ein neues Sachbuch der  Kinderbuch Autorin Silvia Maaß.

Diesmal hat sie sich das Thema Wasser vorgenommen, passend zum Start in den Sommer.

Wie immer gibt es viele Anregungen für Vorschul- und jüngere Grundschulkinder, vor allen Dingen aber Tipps für deren Eltern und Erzieher.

In zwölf Trainingseinheiten können die Kinder viel interessantes dazu entdecken und sie lernen, wieso Wasser für uns so wichtig ist. Zum Beispiel wird ihnen erklärt, warum Schiffe schwimmen können oder ob Haifische Schuppen haben.

Zum Höhepunkt gibt es dann sogar noch eine Unterwasserschatzsuche.

Wer nun auf den Geschmack gekommen ist, sollte einfach den unteren Link anklicken.

Wie immer viel Spaß dabei.

https://www.amazon.de/Seefahrertraining

Share

Aldous Harding “Party”

Endlich ist das zweite Album der neuseeländischen Singer- Songwriterin auf 4AD erschienen. 

Aldous stammt aus Lyttleton auf der Südinsel Neuseelands und machte vor zwei Jahren mit ihrem Debütalbum auf sich aufmerksam, welches sie auf dem “Ausnahmelabel” Flying Nun veröffentlichte.  Das Besondere darauf war der Kontrast ihrer zerbrechlich klingenden Stimme zu den melancholisch, düster gefärbten Texten, die fast ausnahmslos von den Dramen des menschlichen Zusammenseins handeln: Liebe, Schmerz und Tod.

Besonders der Song “Stop Your Tears” bewegt zutiefst, gerade in Zeiten wie diesen, mit ständigen terroristisch motivierten Attentaten, verübt von den hasserfüllten Schwachköpfen dieser Welt.

Wer nun aufgrund des Titels ein beschwingtes Partyalbum erwartet, ist komplett auf dem falschen Dampfer, denn davon ist auch die neue CD  weit entfernt. Ein wenig eingängiger ist es allerdings schon, woran der neue Produzent John Parish sicher keinen geringen Anteil hatte.  (Anspieltipps: “Blend” und “Horizon” )

In der nächsten Woche führt die erste große Tour Aldous Harding auch in deutsche Lande. Am Dienstag ist sie im Berliner Auster-Club und das ist ein Pflichttermin.

Also nicht versäumen!

https://www.youtube.com/watch?v=B3Wds4gDGRc

 

Share

The Jesus and Mary Chain are back in future!!!

Kurz nach dem Erscheinen des letzten Albums “Munki”, steht auch schon das nächste in den Plattenläden. Okay es liegen ein paar Jährchen dazwischen, 19 um genau zu sein, aber wen juckt das schon. Damals gab es in den Musikgeschäften noch Platten zu kaufen und heute auch wieder. Über die Jahre dazwischen schweigen wir mal lieber…

Jedenfalls ist heute von JAMC “Damage and Joy” erschienen und auch wenn es die neue Platte oder CD, ganz wie ihr wollt,  “natürlich” nicht mit dem Meilenstein “Psychocandy” aufnehmen kann, ist es doch ein grandioses Album geworden.

Stücke wie “Amputation” oder “Always Sad” bringen all das zurück, wofür die Band immer stand. Mein Lieblingsstück aber heißt “Presidici (Et Chapaquiditch)”. Que bueno.

Die Vorfreude aufs Konzert im Berliner Huxleys am 24.April ist bei mir jetzt schon riesig. So wie auf dem Foto unten, bei meinem ersten The Jesus and Mary Chain – Konzert im Dezember 1989, sehe ich zwar nicht mehr aus, aber was soll’s. Jünger werden wir ja alle nicht, oder?

Schaut euch ruhig mal das aktuelle Video an!

 

 

 

Share

Erster Buch-Tipp 2017: Stefan Ernsting – Der rote Elvis

Stefan Ernstings Biografie über Dean Reed ist absolut lesenswert. Sie handelt aber auch von einer extrem interessanten Persönlichkeit, die heute fast wie ein Relikt des kalten Krieges wirkt. Der heutigen Generation wird der US- Amerikaner mit damaligemdean-reed  Wohnort Ostberlin wahrscheinlich erst ins Gedächtnis gerufen, wenn Tom Hanks sein seit Jahren geplantes Filmprojekt über ihn endlich realisiert.

Wer war eigentlich dieser smarte All American Cowboy mit den strahlend blauen Augen und der völlig unamerikanischen politischen Einstellung?  Der Jassir Arafat und Salvador Allende zu seinen engen Freunden und Weggefährten zählte. Der in Südamerika und Osteuropa ausverkaufte Konzerte in Fußballstadien gab. Der in zahlreichen Filmen, hauptsächlich Western,  mitspielte.

Für viele in Ost und West sicherlich ein Querdenker, der sich in späteren Jahren aber immer weniger Freunde machte mit seiner Art. Sein mysteriöser Tod im Sommer 86 lässt bis heute die wildesten Spekulationen ins Kraut schießen und ließ ihn letztlich zu einer Legende werden.

Als Jugendlicher in der DDR konnte ich mit seiner Musik und seinen Filmen damals allerdings nichts anfangen.

Mein Interesse an seiner Person und seinem unkonventionellem Leben hat das Buch jedenfalls geweckt und ich habe mir danach einige Liveauftritte im Netz angeguckt. Das ist schon spannend.

https://www.amazon.de/rote-Elvis-kuriose-Leben-US-Rockstars/

https://www.youtube.com/watch?v=fI0l-r0mlOE&list=RDHj7VlmS1Rz0&index=5

 

 

 

Share

E-Book “Meine kurze Reise durch die anderen Dimensionen”

Seit heute wird das E-Book von Angela Neutzling bei Amazon zum Nulltarif zum Runterladen angeboten. Also wer es immer noch nicht geschafft hat, die Geschichte zu lesen, sollte sich diese Chance nicht entgehen lassen.

Meistens sind die E-Books nämlich nur einige Tage kostenlos drin.

AKTIONSZEITRAUM IST LEIDER SCHON WIEDER VORBEI.

 

https://www.amazon.de/Meine-kurze-Reise-anderen-Dimensionen-ebook

Meine kurze Reise durch die anderen Dimensionen von [Neutzling, Angela]

Share

Flake – Der Tastenficker

Die kalte Jahreszeit beginnt und läßt uns wieder etwas mehr Zeit in den eigenen vier Wänden verbringen. Ideal um sich mit einer Tasse heißem Tee und leckeren Keksen in seine Kuscheldecke zu hüllen und ein Buch zur Hand zu nehmen.

Ihr wisst nicht, was ihr lesen sollt? Na da habe ich doch was für euch.

flake

Wie wäre es mit dem Buch von Christian Lorenz? Den kennt ihr nicht? Aber der Name Flake sagt euch sicherlich etwas. Jetzt nicht das Dorf, wo Wickie wohnt, sondern der Keyboarder von Rammstein.

Er hat einfach mal  aufgeschrieben, an was er sich so erinnern kann. Das ist sehr witzig geschrieben und macht viel Spaß beim Lesen. Vieles habe ich selber so oder ähnlich erlebt in Ostberlin vor und nach der Wende. Ich kann mich an viele tolle Konzerte erinnern, wo Flake mit Feeling B oder anderen Bands  auf der Bühne stand und ich davor.

Das Buch ist aber nicht nur deshalb spannend. Es ist ein einmaliges Dokument deutscher Zeitgeschichte und offenbart tiefe Einblicke in den Alltag der Wendegeneration.

Mein Lieblingszitat aus dem Buch ist folgendes: “Nicht auf die Tasten sehen!”, hat meine Klavierlehrerin mir über die Noten geschrieben. Das habe ich aber nicht gelesen, weil ich nicht auf die Noten, sondern auf die Tasten gesehen habe.” und beschreibt recht gut, was für ein liebenswerter Chaot Flake zu sein scheint.

Wer ein Buch über Rammstein erwartet, sollte allerdings die Finger davon lassen, denn darum geht es hier nicht. Der Name der Band taucht im gesamten Buch einmal! auf und das im drittletzten Satz.

Einen Kritikpunkt habe ich aber doch. Es steht nichts drin vom Narva Frühlingsball 1989, den meine Frau damals organisiert hat. Feeling B spielten dort genau einen Song, bevor das Konzert von der FDJ – Ordnungstruppe beendet wurde. “Mix mir einen Drink” hieß übrigens das Stück und war offenbar genau das, was die Band bereits vor dem Auftritt ausreichend getan hatte, aber daran kann sich Flake bestimmt nicht mehr erinnern…

https://www.amazon.de/Tastenficker-was-mich-erinnern-kann/

Share

Der Literaturnobelpreis 2016 geht an Bob Dylan – Wie bitte?

Als ich davon hörte, saß ich gerade im Auto und hörte Info-Radio. Das ist einer von sechs Sendern, die ich in meinem Autoradio mit Kassettenteil noch hören kann. Okay es sind eigentlich nur 5, weil ich vor langer Zeit aus Versehen einen Sender doppelt eingestellt habe und nun nicht mehr weiß, wie ich den wieder weg bekomme. Da ich aber normalerweise ohnehin nur zwischen drei Radiosendern hin- und herschalte und der doppelte keiner davon ist, musste ich mich noch nicht darum kümmern.

Nun komme ich mal zum wesentlichen. Bob Dylan, einer der wichtigsten Singer, Songwriter unserer Epoche und einer der wegweisenden Musiker überhaupt bekommt einen Preis außerhalb des Musikuniversums. Mein erster Impuls war: warum? Gibt es denn nicht genug Musikpreise? Okay für ihn vermutlich nicht mehr, da er den Grammy, Oscar und Golden Globe bereits abgeräumt hat. Noch dazu den Pulitzer Sonderpreis für seine lyrischen Kompositionen. Jetzt also der Literaturnobelpreis.

Ist das gerecht gegenüber den “anderen” Schriftstellern, Lyrikern und Dichtern unserer Zeit? Na gut, die könnten ja vielleicht anfangen und Songtexte verfassen und so die Chance bekommen, in der Musikbranche zu wildern.

Die entscheidende Frage ist doch aber: Was genau ist eigentlich Literatur und wie wird sie definiert? Nach längerer Recherche musste ich meine vorgefestigte Meinung etwas revidieren, denn es gibt im Prinzip nicht die eine Literatur und je nach Auslegung, könnte man also Liedtexte durchaus dazu zählen. Wenn man aber erst einmal damit anfängt, ist die nächste Frage, was danach kommt. Gewinnt in einigen Jahren ein Blogger den Preis oder sogar ein Twitterfreund, der den ganzen Tag lang sinnfreie Tweets im Netz absetzt? Wie sieht es dann aus mit den Schreibern meiner geliebten Liveticker beim Fußball. Aufgrund der Schnelligkeit beim Schreiben taucht zwar der ein oder andere Rechtschreibfehler auf, aber das darf man nicht zu eng sehen.

Bevor der Sinn oder Unsinn der diesjährigen Entscheidung des Nobelkomitee für Literatur endgültig ausdiskutiert ist, wird viel Zeit ins Land gehen.

Wie dem auch sei: Bob Dylan hat einen Preis mehr im Schrank. Herzlichen Glückwunsch dazu auch von meiner Seite.

 

Share

Jan Glinker – Fußballgott

Heute ist es mal an der Zeit, eure Aufmerksamkeit auf die wunderbare Fotoseite von Jan Glinker zu lenken. Dass er ein begnadeter Fußballtorwart ist ( inzwischen leider nicht mehr bei meinem Lieblingsverein!), dürfte hinlänglich bekannt sein, aber sein Talent als Fotograf kennen wahrscheinlich viele noch nicht.

Also einfach auf den unteren Link gehen und Bilder gucken!

https://www.facebook.com/Glinker-Fotografie-1453374304975485/

PS: Ich glaube, er ist ein kleiner Brückenfetischist. Warum? Na seht selbst!

Share

Die Melancholie ist zurück – dank neuer CD von Sophia

Sieben lange Jahre hat uns Robin Proper – Sheppard mit seiner Band Sophia warten lassen, aber nun ist er mit neuer Platte am Start und macht da weiter, wo er uns damals zurückgelassen hat.

sophia-as-we-make-our-way-unknown-harbours-169397

Auf  “As we make our Way( Unknown Harbours)” entführen uns Sophia auf vertrauten Wegen zu neuen Ufern und unbekannten Häfen.

Die zehn Songs erzeugen eine wunderschöne Melancholie und Robins Stimme  zeigt uns den Weg aus dem Nebel zurück ins Licht.

Realmente es magico.

http://www.amazon.de/gp/product/B01C3IMW0M/ref=s9_simh_gw_g15_i1_r?pf_rd_m=A3JWKAKR8XB7XF&pf_rd_s=desktop-1&pf_rd_r=0QJVG2W3SAJR23H59762&pf_rd_t=36701&pf_rd_p=862808927&pf_rd_i=desktop

 

 

 

Share